Was kostet eine Coaching-Ausbildung? Preise, Förderung & worauf Sie achten sollten

Mai 2026  ·  Lesezeit: ca. 10 Minuten

Wer sich für eine Coaching-Ausbildung interessiert, stößt schnell auf eine verwirrende Preisspanne: Manche Anbieter werben mit unter 1.000 Euro, andere verlangen über 10.000 Euro. Warum diese Unterschiede? Und was ist ein fairer Preis für eine fundierte Ausbildung?

Dieser Ratgeber gibt einen Überblick über typische Preisspannen, die Faktoren, die den Preis bestimmen, versteckte Kosten, mögliche Förderwege – und welche Fragen Sie sich stellen sollten, bevor Sie sich für eine Ausbildung entscheiden.

Kurze Antwort

Eine seriöse, verbandszertifizierte systemische Coaching-Ausbildung in Deutschland kostet zwischen 4.500 und 10.000 Euro. Die Spanne erklärt sich vor allem durch Stundenumfang, Qualifikation der Lehrtrainer:innen und Anerkennung durch Berufsverbände. Online-Formate sind günstiger als Präsenzausbildungen, aber nicht in jedem Fall die bessere Wahl.

Typische Preisspannen für Coaching-Ausbildungen

In Deutschland gibt es derzeit kein gesetzliches Schutzgesetz für die Berufsbezeichnung „Coach“. Das heißt: Theoretisch kann jeder eine Coaching-Ausbildung anbieten. Entsprechend groß ist die Bandbreite.

Grob lassen sich drei Preissegmente unterscheiden:

Kurze Lehrgänge: 500 bis 2.500 Euro

Reine Online-Lehrgänge mit 50 bis 100 Stunden, oft im Selbststudium mit aufgezeichneten Videos. Meist ohne Anerkennung durch Coaching-Verbände. Geeignet für einen ersten Einblick, aber nicht für den professionellen Einstieg in das Berufsfeld.

Verbandszertifizierte Ausbildungen: 4.500 bis 12.000 Euro

Mehrmonatige Ausbildungen mit 150 bis 300 Stunden und einem hohen Anteil an Präsenzunterricht, Selbsterfahrung, Supervision und Peer-Coaching. Anerkannt durch etablierte Berufsverbände wie dvct, DBVC, ECA, ICF oder QRC. Diese Ausbildungen sind die Standardvoraussetzung, um als professioneller Coach am Markt anerkannt zu werden.

Es gibt durchaus auch Ausbildungen jenseits der 12.000 Euro – zum Beispiel mehrjährige systemisch-psychodynamische Curricula mit besonderem Schwerpunkt oder die Kombination mehrerer Verbandsanerkennungen. Hier zahlt man dann weniger für eine Grundausbildung als für ein spezialisiertes Vertiefungsprofil.

Ausbildung oder Weiterbildung? Ein wichtiger Unterschied

Beim Vergleich von Anbietern lohnt sich ein zweiter Blick darauf, was tatsächlich angeboten wird. Denn nicht alles, was sich „Coaching-Ausbildung“ nennt, erfüllt die Kriterien einer fundierten Ausbildung. Der Roundtable der Coachingverbände, ein Zusammenschluss der wichtigsten deutschen Coaching-Berufsverbände, hat in seinem Positionspapier klare Mindestanforderungen formuliert.

Eine seriöse, durch den Roundtable Coaching anerkannte Coaching-Ausbildung muss folgende Kriterien erfüllen:

  • Mindestens 150 Präsenzstunden: 60-minütige Präsenzstunden in Anwesenheit qualifizierten Lehrpersonals. Lehr- und Lernformen für Theorie-Praxis-Transfer, Selbststudium und kollegiales Lernen kommen zusätzlich hinzu.
  • Zertifizierung durch einen anerkannten Berufsverband: Die Qualifizierung muss durch Organe der professionellen Selbstorganisation (Berufs- und Fachverbände) zertifiziert sein, nach branchenweit geltenden Regeln.
  • Klare Abgrenzung zur reinen Wissensvermittlung: Coaching ist nicht Expertenberatung und nicht Weiterbildung im klassischen Sinn. Eine Coaching-Ausbildung muss daher Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeiten vermitteln, nicht nur Fachwissen.

Anbieter, die diese Kriterien nicht erfüllen, bieten formal betrachtet keine fundierte Coaching-Ausbildung an, sondern eine Weiterbildung mit Coaching-Bezug. Beides hat seine Berechtigung – für unterschiedliche Ziele. Wer Coaching als Beruf ausüben möchte, sollte aber auf die Roundtable-Kriterien achten. Wer Coaching-Kompetenzen für die eigene Führungs- oder HR-Praxis erwerben möchte, kommt mit einer Weiterbildung oft gut zurecht.

Was ist der Roundtable der Coachingverbände?

Der Roundtable der Coachingverbände ist ein Zusammenschluss der wichtigsten deutschen Coaching-Verbände, darunter BDVT, DBVC, DCV, DGfC, DGSv, dvct, EASC, EMCC, ICF und QRC. Er repräsentiert über 9.500 Coachs und setzt seit 2005 gemeinsame Standards für die Profession. Sein Positionspapier „Profession: Coach“ gilt als wichtige Orientierung für Qualitätsstandards in der Coaching-Ausbildung.

Was den Preis einer Coaching-Ausbildung bestimmt

Wer Preise vergleicht, sollte verstehen, was die Unterschiede ausmacht. Fünf Faktoren prägen den Preis maßgeblich:

  1. Stundenumfang

Coaching-Verbände empfehlen zwischen 150 und 250 Stunden für eine fundierte Coaching-Ausbildung. Stiftung Warentest hat in einer früheren Untersuchung sogar 250 Stunden als Richtwert genannt. Wer deutlich darunter bleibt, spart Geld – aber auch an Tiefe und Praxis.

  1. Qualifikation der Lehrtrainer:innen

Erfahrene Lehrtrainer:innen mit eigener Praxis, akademischer Qualifikation oder umfassender Buchpublikation kosten mehr als „nur“ zertifizierte Coaches. Das ist nachvollziehbar: Die Qualität des Lernens hängt erheblich davon ab, wer vermittelt – und ob die Lehrenden selbst über Jahre hinweg in der Praxis stehen.

  1. Verbandsanerkennung

Eine Ausbildung, die durch einen oder mehrere Berufsverbände anerkannt ist, durchläuft regelmäßige Qualitätsprüfungen. Diese Audits, die Mitgliedsgebühren der Verbände und die laufende Pflege der Standards sind Aufwand, der sich im Preis niederschlägt. Im Gegenzug bekommen Teilnehmende eine Zertifizierung, die am Markt anerkannt ist.

  1. Format: Präsenz, Online oder hybrid

Präsenzausbildungen sind teurer als reine Online-Formate – nicht nur wegen der Raumkosten, sondern auch wegen der intensiveren Lernumgebung. Coaching lebt vom unmittelbaren Kontakt, von Körperwahrnehmung, von gemeinsamer Reflexion in der Gruppe. Vieles davon lässt sich online nur eingeschränkt abbilden.

  1. Praxisanteil und Supervision

Hochwertige Ausbildungen integrieren echte Coaching-Übungen mit realen Klient:innen sowie Supervisionssitzungen, in denen die eigene Arbeit reflektiert wird. Das ist zeitaufwändig und bindet Trainer:innen-Ressourcen – schlägt sich aber in der Wirksamkeit nieder.

Versteckte Kosten, an die viele nicht denken

Der ausgewiesene Ausbildungspreis ist oft nicht der gesamte Betrag, den eine Coaching-Ausbildung tatsächlich kostet. Folgende Posten kommen häufig hinzu:

  • Reisekosten und Übernachtung: Wer in einer anderen Stadt lernt, zahlt Anfahrt, Hotel und Verpflegung. In der Regel sind diese Kosten steuerlich absetzbar.
  • Lehrbücher und Materialien: 100 bis 300 Euro für Grundlagenliteratur, je nach Ausbildung.
  • Supervision außerhalb der Ausbildung: Wer den Coaching-Beruf ernsthaft betreibt, investiert auch nach der Ausbildung in regelmäßige Supervision (60 bis 150 Euro pro Sitzung).
  • Verbandsmitgliedschaft: Wer einem Coaching-Verband beitreten möchte, zahlt jährliche Mitgliedsbeiträge.
  • Mehrwertsteuer: Viele Ausbildungsanbieter weisen Preise netto aus. Privatpersonen müssen die 19 Prozent Umsatzsteuer rechnen – Unternehmen können sie als Vorsteuer abziehen.

Realistische Gesamtinvestition für eine verbandszertifizierte Coaching-Ausbildung inklusive aller Nebenkosten: zwischen 7.000 und 15.000 Euro.

Welche Förderwege gibt es?

Eine Coaching-Ausbildung muss nicht zwingend aus eigener Tasche bezahlt werden. Je nach Lebenslage und Berufssituation gibt es verschiedene Förderwege:

  • Qualifizierungschancengesetz (§ 82 SGB III): Beschäftigte können über ihren Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit Zuschüsse zu Weiterbildungen beantragen. Voraussetzung ist eine entsprechende Träger- und Maßnahmenzulassung des Anbieters.
  • KOMPASS-Förderung für Selbstständige: Solo-Selbstständige können bis zu 4.500 Euro Zuschuss für Weiterbildung erhalten – inklusive Coaching-Ausbildungen.
  • Bildungsurlaub: In den meisten Bundesländern (Ausnahme: Bayern und Sachsen) gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf bezahlte Freistellung für Weiterbildung. Wer anerkannte Ausbildungen besucht, kann diese Freistellung nutzen.
  • Betriebliche Förderung: Viele Arbeitgeber unterstützen Weiterbildung mit Kostenübernahmen oder bezahlter Freistellung – gerade bei Themen wie Coaching, das auch im Führungskontext relevant ist. Es lohnt sich, gezielt nachzufragen.
  • Steuerliche Absetzbarkeit: Wer beruflich relevant lernt, kann die Ausbildungskosten als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzen. Das reduziert die effektiven Kosten je nach Steuersatz um 25 bis 45 Prozent.

Welcher Förderweg passt, hängt vom individuellen Status ab. Ein gutes Coaching-Institut kann hier bei der Beratung weiterhelfen.

Woran erkennt man ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis?

Der niedrigste Preis ist selten die beste Wahl – und der höchste auch nicht automatisch. Diese Fragen helfen bei der Einordnung:

  • Wie viele Stunden umfasst die Ausbildung tatsächlich? Rechnen Sie Präsenzzeit, Online-Anteile, Selbststudium und Praxisarbeit zusammen. Unter 150 Stunden ist die Ausbildung kaum als professionelle Grundlage geeignet.
  • Wer sind die Lehrtrainer:innen? Schauen Sie sich die Profile genau an: praktische Erfahrung, akademischer Hintergrund, Publikationen, eigene Coaching-Praxis. Ein Institut, das Lehrtrainer:innen nicht sichtbar macht, hat oft einen Grund dafür.
  • Wie hoch ist der Praxisanteil? Werden echte Coaching-Sitzungen geübt? Gibt es Supervision? Peer-Feedback? Das Verhältnis Theorie zu Praxis sollte ungefähr ausgeglichen sein.
  • Welcher Verband erkennt die Ausbildung an? Die etablierten Verbände in Deutschland sind dvct, DBVC, ECA, ICF und QRC. Mehrfachanerkennungen sind ein gutes Zeichen.
  • Gibt es Erfahrungsberichte von Absolvent:innen? Bewertungen auf Plattformen wie kursfinder.de oder Google geben einen guten Eindruck. Skeptisch sollte man werden bei Anbietern ohne sichtbare Bewertungen.
  • Wie transparent ist der Anbieter? Werden Inhalte, Dauer, Methoden klar dargestellt? Oder bleibt vieles im Vagen? Transparenz ist ein gutes Indiz für Qualität.

Eine Coaching-Ausbildung ist eine Investition

Coaching-Ausbildungen kosten Geld – und es lohnt sich, das nicht nur als Ausgabe, sondern als Investition zu betrachten. In beruflicher Hinsicht: Wer professionell coacht, kann Tagessätze zwischen 800 und 2.000 Euro pro Tag erzielen. In persönlicher Hinsicht: Die Ausbildung verändert nicht nur die berufliche Praxis, sondern auch die Art, wie man Menschen wahrnimmt, mit Konflikten umgeht und in Gesprächen wirksam wird.

Die wichtigste Frage ist deshalb nicht: „Wie billig kann ich es bekommen?“ Sondern: „Welche Ausbildung passt zu meinen Zielen, zu meinem Berufsweg und zu meinem Lernstil?“ Erst wer das geklärt hat, kann sinnvoll Preise vergleichen.

Häufige Fragen zur Coaching-Ausbildung und ihren Kosten

Was kostet eine Coaching-Ausbildung im Durchschnitt?

Eine verbandszertifizierte Coaching-Ausbildung in Deutschland kostet im Schnitt 6.000 bis 9.000 Euro. Günstigere Angebote (unter 4.000 Euro) sind meist Kompaktformate oder Online-Kurse ohne Verbandsanerkennung. Sehr hochpreisige Angebote (über 12.000 Euro) sind in der Regel mehrjährige Vertiefungsausbildungen oder besondere Curricula.

Lohnt sich eine günstige Online-Coaching-Ausbildung?

Für einen ersten Einblick: ja. Für den professionellen Einstieg in das Berufsfeld: meist nicht. Reine Online-Formate ohne ausreichend Präsenzstunden erfüllen oft nicht die Mindestanforderungen, die der Roundtable der Coachingverbände an eine fundierte Coaching-Ausbildung stellt (mindestens 150 Präsenzstunden in Anwesenheit qualifizierten Lehrpersonals). Wer Coaching wirklich beruflich einsetzen will, sollte in eine fundierte Ausbildung mit Präsenzanteilen investieren.

Kann ich die Coaching-Ausbildung von der Steuer absetzen?

In den meisten Fällen ja. Wer bereits beruflich tätig ist und die Ausbildung beruflich nutzen kann (zum Beispiel als Führungskraft, HR-Verantwortliche:r, selbstständige:r Coach), kann die Kosten als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzen. Wir empfehlen, das mit dem Steuerberater im Einzelfall zu klären.

Bekomme ich einen Bildungsgutschein für eine Coaching-Ausbildung?

Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit gibt es nur für AZAV-zertifizierte Maßnahmen. Viele klassische Coaching-Ausbildungsinstitute sind nicht AZAV-zertifiziert, weil das Format nicht zum Ausbildungsmodell passt. Für Beschäftigte ist das Qualifizierungschancengesetz (§ 82 SGB III) meist der besser passende Weg, für Selbstständige die KOMPASS-Förderung.

Was ist der Unterschied zwischen einer Coaching-Ausbildung und einer Coaching-Weiterbildung?

Eine Coaching-Ausbildung qualifiziert für die professionelle Ausübung des Coachings als eigenständige Tätigkeit. Sie erfüllt die Kriterien des Roundtable der Coachingverbände: mindestens 150 Präsenzstunden, Vorqualifikation auf DQR/EQR-Niveau 6, Zertifizierung durch einen anerkannten Berufsverband. Eine Weiterbildung mit Coaching-Bezug vermittelt einzelne Coaching-Kompetenzen oder -Methoden – etwa für Führungskräfte oder HR-Verantwortliche – ohne die volle Qualifikation als Coach anzustreben. Wer Coaching als Beruf ausüben möchte, braucht eine Ausbildung. Wer einzelne Kompetenzen integrieren will, ist mit einer Weiterbildung oft besser bedient.

Wie lange dauert eine Coaching-Ausbildung?

Verbandszertifizierte Ausbildungen dauern typischerweise zwischen acht Monaten und zwei Jahren. Die Module finden meist berufsbegleitend statt – also an Wochenenden oder in Blöcken über mehrere Tage. Die reine Lernzeit liegt zwischen 150 und 300 Stunden, plus Praxiseinsatz und Supervision.

Fazit: Worauf es wirklich ankommt

Coaching-Ausbildungen sind keine günstige Sache, und sie sollten es auch nicht sein, wenn sie wirklich qualifizieren wollen. Ein realistischer Rahmen für eine fundierte, verbandsanerkannte Ausbildung liegt zwischen 4.500 und 12.000 Euro, je nach Umfang, Format und Anbieter. Wer auf den Preis allein schaut, riskiert eine Enttäuschung. Wer die Qualität in den Mittelpunkt stellt und die richtige Frage stellt – „Was passt zu meinen Zielen und meinem Lernstil?“ – findet meist eine Ausbildung, die ihren Preis wert ist.

 

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Das ICO Institut bildet seit 20 Jahren Coaches aus – als Ausgründung der Universität Augsburg, anerkannt durch dvct, ECA und QRC. Wenn Sie überlegen, in eine Coaching-Ausbildung zu investieren, sprechen Sie gerne unverbindlich mit uns. In einem persönlichen Infogespräch klären wir mit Ihnen Fragen zu Format, Inhalten, Kosten, Förderwegen und Passung.

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Professionalität im Coaching? Professionelle Weiterentwicklung als Coach

 

Nach einer Phase des Populismus zur Jahrtausendwende, in der Coaching zum differenzlosen Begriff zu werden drohte, weil alle möglichen Aktivitäten als Coaching bezeichnet wurden (siehe zur historischen Entwicklung von Coaching: Böhning, U. (2005), 21ff) ist seit ungefähr zehn Jahren eine Professionalisierungsdebatte und -tendenz zu beobachten (Birgmeier, B. (2007), Siller, G. (2008)). Dabei werden die Begrifflichkeiten Profession, Professionalisierung, Professionalität und professionelles Handeln teilweise unterschiedlich verwendet. Diese Begrifflichkeiten sollen zunächst geklärt werden.

Coaching als eigenständige Profession?

Aus einer professionssoziologischen Perspektive geht es um die Frage, ob und inwiefern Coaching als eine eigenständige Profession im klassischen Sinn angesehen werden kann. Zur Gruppe der klassischen Professionen zählen nur wenige Berufe wie Theologen, Mediziner oder Juristen, die einem strengen Kriterienkatalog genügen: „(…) wissenschaftlich fundierte Sonderwissensbestände und Terminologien; ein exklusiver Tätigkeitsbereich (Monopol); lang andauernde, theoretisch fundierte Ausbildungsgänge v.a. auf akademischen Niveau; ein Kanon an kodifizierten Verhaltensregeln (code of ethics) und Methoden; eine autonome Fach- oder Sachautorität; ein exklusives Handlungskompetenzmonopol; eine in Berufsverbänden organisierte Interessenvertretung und Selbstkontrolle“ (Gildemeister, R. (1992) zit. in Birgmeier, B. (2007), 240f, Hervorh. im Orig.).

Die Antworten auf die Frage, inwiefern Coaching in diesem Verständnis bereits als Profession zu betrachten ist, gehen weit auseinander. Als kleinster gemeinsamer Nenner kann lediglich festgehalten werden, dass sich das Berufsfeld Coaching im Prozess der Professionalisierung befindet, wobei einige Autoren davon ausgehen, dass sich dieser Prozess erst in den Anfängen befindet und noch ein weiter Weg zu beschreiten ist (Birgmeier, B. (2007), 233ff). Diese Ebene der Professionalisierungsdebatte und die damit einhergehenden soziologischen, gesellschaftspolitischen und berufs- oder verbandspolitischen Fragestellungen (siehe dazu beispielsweise Schmidt-Lellek, Ch. J. (2007)) werden im Folgenden weitgehend ausgeklammert.

Entwicklung der Professionalität

Im Fokus steht vielmehr Professionalisierung als Prozess der Professionalitätsentwicklung des Coaches, die ihn zum professionellen Handeln befähigt. Damit gilt die Konzentration der inhaltlichen und personenbezogenen Perspektive der Professionalität: „(…) wonach die Professionellen einen angemessenen Wissensfundus, eine Wertorientierung sowie eine hinreichende Autonomie benötigen, um aufgrund dieser Professionalität mit den vielfältigen Situationen und mit Widersprüchen in der konkreten Praxis umgehen zu können“ (Schmidt-Lellek, Ch. J. (2007), 222, Hervorh. im Orig.). Professionalität als Qualitätsmaßstab für Coaches ist zunächst unabhängig von der Frage, ob Coaching eine eigene Profession darstellt und beinhaltet fachliche Coachingkompetenz, Orientierung an Wertvorstellungen und Unabhängigkeit des beruflichen Handelns. Damit sollten Fälle ausgeschlossen werden, in denen der Coach in subjektiver Manier eigene Interessen verfolgt oder von der beauftragenden Organisation oder von Klient/innen instrumentalisiert wird.

Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass der klassische Begriff von Qualität, der aus dem Produktionsbereich stammt und der von einem gleichförmigen Prozess, dessen Ergebnis ausschließlich nach Maßstäben der Kundenerwartungen bewertet wird, ausgeht, für Coachingprozesse untauglich ist. Vielmehr sind die Interaktionen, Situationen und Probleme, mit denen sich Coaches konfrontiert sehen, komplex, undurchsichtig, einzigartig und widersprüchlich. Somit hat der Coach – gemäß dem klassischen Professionsverständnisses – die Anwendung des (Prozess- und Methoden-)Wissens auf den Einzelfall zu leisten. Die Qualität im Coaching kann demnach nicht durch standardisierte Methoden und schon gar nicht durch exklusives Expertenfachwissen gesichert werden, sondern sinnvoller ist es, von Prozessqualität zu sprechen (Schmidt-Lellek, Ch. J. (2007), 229f). Vor dem Hintergrund des skizzierten Professionalitätsverständnisses soll nun der Frage nachgegangen werden: „Was brauchen Professionelle als Rüstzeug bzw. als Ressourcen, um ihrer Verantwortung gerecht werden zu können?“ (ebd., 222). Diese Frage wird im Folgenden hinsichtlich mehrerer Dimensionen beantwortet.

Herstellung einer professionellen Grundlage: Wahl der Coachingausbildung

Eine wesentliche, wenn auch keine zwingende Basis zur Entwicklung einer Coaching-Kompetenz, stellt eine fundierte Ausbildung dar, wobei es mittlerweile eine kaum mehr zu überschauende Anzahl und Vielfalt von Coaching-Ausbildungen gibt. Bereits vor einigen Jahren konstatierten Stephan, Gross & Hildebrandt (2010, 187) über 300 Ausbildungen im deutschsprachigen Raum und die Anzahl dürfte in den letzten Jahren sogar noch etwas angestiegen sein. Für die Zukunft wird aber mit einer gewissen Konsolidierung des Marktes gerechnet (ebd., 187). Zudem entdecken vermehrt auch Hochschulen die Felder Coaching, Supervision und Beratung, indem Zertifikatskurse und Masterstudiengänge in diesen Bereichen angeboten werden.

Für die Auswahl einer individuell passenden und fundierten Ausbildung sind Selektionskriterien erforderlich. Ein Kriterium bilden Zertifizierungen von Coachingverbänden. Aber auch hier gibt es ein Komplexitätsproblem, denn der Versuch auf Verbandsebene einheitliche Standards zu entwickeln und Transparenz herzustellen, erzeugt noch mehr Intransparenz. Denn laut der letzten Coachingmarktstudie gibt es mehr als 20 unterschiedliche Coaching-Verbände (Middendorp, J. & Dehner, U. (2012), 6ff). Die Verbände agieren weitgehend unabhängig voneinander mit divergierenden Anforderungen, Standards und Zertifizierungsformen.

Der Deutsche Verband für Coaching und Training (dvct) weist mit ca. 1600 (Stand 2023) die zweitmeisten Mitglieder auf. Wesentlichen Einfluss auf den Coachingdiskurs hat der Deutsche Bundesverband für Coaching (DBVC). Diese Verbände sind Mitglieder des ‚Roundtable Coaching Deutschland‘, der einen regelmäßigen Informationsaustausch zwischen den Verbänden und eine gemeinsame Entwicklung einer Profession anstrebt. Weitere Mitgliedsverbände des Roundtable sind: Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches (BDVT), Deutscher Coachingverband e.V. (DCV), Deutsche Gesellschaft für Coaching (DGfC), European Association for Supervision and Coaching e.V. (EASC), International Coach Federation for Supervision e.V. (ICF) und der Qualitätsring Coaching (QRC).

Einen Überblick über Inhalte, Ausrichtung und Standards dieser Verbände sowie über deren Beiträge zur Professionalisierung gibt Fritsche (2010). An dieser Stelle ist wichtig, dass die Anerkennung einer Ausbildung durch einen der zentralen Verbände ein durchaus sinnvolles Kriterium zur Auswahl einer Coachingausbildung darstellen.

Wahl der richtigen Coachingausbildung

Um die Wahrscheinlichkeit für eine passende Ausbildungsentscheidung zu erhöhen, sollten neben der Verbandsebene weitere ausbildungsspezifische Informationen eingeholt werden. Empfehlungen von Bekannten oder Kolleg:innen, die eine Ausbildung absolviert haben, Informationsveranstaltungen oder persönliche Vorgespräche mit der Ausbildungsleitung dienen dazu, sich ein Bild von Inhalt, Struktur, Didaktik und Setting der Ausbildung zu machen: Professionelle Beratungskompetenz basiert zum einen auf Methodenkompetenz und zum anderen auf Selbstreflexionskompetenz, worunter auch ethische Kompetenz zu subsumieren ist.

Angezeigt ist der reflektierte Einsatz von Methoden vor dem Hintergrund einer spezifischen Beratungshaltung, die auch berufsethische Grundsätze enthält (DBVC (2012), 39ff). So verstandene Methodenkompetenz und die Fähigkeit zur Selbstreflexion benötigt Zeit und ist in Crash- Kursen von einer Woche ebenso wenig zu erlangen wie im Fernstudium. Eine sinnvolle zeitliche Struktur einer grundlegenden Coachingausbildung besteht aus mehrtägigen Modulen, die über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten verteilt sind. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Module einen hohen Übungsanteil mit aktuellen Themen der Teilnehmenden enthalten. Denn Coaching erlernt man besten durch das Erleben und Reflektieren von realen Coachingprozessen sowohl in der Rolle des Coaches als auch des Coachees. Frontalunterricht und künstliche Rollenspiele sind hierfür weniger geeignet. Zahlreiche Anwendungs- und Übungsmöglichkeiten in Coachingsettings mit realen Themen der Teilnehmenden sind für gute Ausbildungen obligatorisch.

Ein weiteres Qualitätskriterium ist die Größe der Gruppe und die Anzahl der Leiter. Gute Lernbedingungen bieten Gruppen zwischen 8 und 16 Personen. Zwei Lehrtrainer erhöhen zudem die Qualität und die Feedbackmöglichkeiten. Zwischen den Modulen finden idealerweise Peergruppentreffen statt, in denen die Teilnehmenden die gemachten Erfahrungen reflektieren, sich kollegial beraten oder coachen können. Ein weiteres Prüfkriterium stellt die Frage dar, ob der rote Faden der Ausbildung durch die Leitung sichergestellt ist. Zumindest zweifelhaft ist die inhaltliche Konsistenz, wenn jedes Modul von einem anderen Lehrtrainer geleitet wird.

Auf einer inhaltlichen Ebene sollte darauf geachtet werden, ob auch theoretische Konzepte, Fragen der Beratungshaltung und Selbsterfahrungsanteile Gegenstand im Curriculum sind. Eine reine Methodenvermittlung bedient zwar das Bedürfnis nach einem gut gefüllten Methodenkoffer, greift aber zu kurz, weil die eigene Persönlichkeit das wichtigste Instrument eines professionell agierenden Coaches darstellt. Nicht zuletzt sollten die Lehrtrainer über fundiertes theoretisches, coachingspezifisches Wissen, über didaktische Kompetenz und über langjährige praktische Erfahrung als Coach verfügen. Weitere Hinweise für die Auswahl von Coachingausbildungen finden sich in Rauen & Steinhübel (2005, 301ff).

Selbst- und Prozessreflexion im Coaching

Die Selbstreflexion des Coaches ist nur theoretisch von der Reflexion des Coachingsprozesses zu trennen, da der Prozess nicht unabhängig von den beteiligten Personen betrachtet werden kann. Es ist ein Merkmal professioneller Arbeit, wenn sich Coaches für diese beiden Ebenen immer wieder Zeit nehmen. Beschäftigt sich ein Coach nicht mit seinen Beobachtungsroutinen, seinen eigenen blinden Flecken und Themen, dann läuft er Gefahr, dass er mit der Zeit immer weniger hilfreich für seine Coachees wird, da seine Denk- und Wahrnehmungsmuster zunehmend eingeschränkt werden. Ein Coach sollte in regelmäßigen Abständen in geeigneten Formaten sich selbst und die von ihm begleitenden Coachingprozesse beobachten. Die Frequenz hängt von der Anzahl und erlebten Schwierigkeit der Coachingprozesse ab. Während in einzelnen Phasen eine Reflexion im zweiwöchigen Rhythmus Sinn machen kann, genügt in anderen Phasen ein vierteljährlicher Turnus.

Die Rolle der Supervision

Eine gängige Möglichkeit zur Reflexion stellt das Format der Supervision dar. Der Coach kann seine aktuellen Coachingprozesse, die ihm Schwierigkeiten bereiten, entweder mit einem Supervisor (Einzelsupervision) oder mit einer Gruppe von Kollegen unter Leitung eines Supervisors (Gruppensupervision) analysieren und dadurch alternative Sicht- und Handlungsmöglichkeiten generieren. Ein gewisser Vorteil der Einzelsupervision ist, dass nur die Themen des Coaches im Mittelpunkt stehen. Statt von Einzelsupervision könnte man auch von einem Coaching für den Coach sprechen. Entscheidend ist die Möglichkeit, mit einem anderen professionellen Berater die Kontextbedingungen des Coachings, die Beziehungsdynamik zum Coachee, den Prozess und die eigenen Verstrickungen darin zu reflektieren.

Zum Vorteil der Exklusivität des Einzelsettings ist allerdings anzumerken, dass ein Teilnehmer einer Gruppensupervision auch durch die Bearbeitung eines anderen Themas lernt, weil es strukturell immer wieder Ähnlichkeiten zwischen den Themen gibt. Eine Gruppensupervision bietet zudem den großen Vorteil der Perspektivenvielfalt, weil die gesamte Gruppe als Resonanzkörper fungiert. Nicht selten kommt es sogar zu sogenannten Spiegelphänomenen (Pühl, H. 1998, 18ff), d.h. die Dynamik des geschilderten Themas spiegelt sich in der Dynamik der Gruppe, weil sich beispielsweise einzelne Teilnehmende mit Rollen der Protagonisten des Falls identifizieren.

Ethische Kompetenz im Coaching

Berufsethische Grundprinzipen (beispielsweise: Unabhängigkeit, Neutralität, Vertraulichkeit und humanistische Prinzipien) sollten in den Prozess- und Selbstreflexionen ständig präsent sein. Ethisch reflektiertes und gegenüber den Stakeholdern verantwortliches Handeln ist eine zentrale Voraussetzung für professionelles Handeln im Coaching. Grundlegende Orientierungshilfen bieten der vom DBVC (2012, 39ff) entwickelte Ethik-Kodex, in dem aus allgemeinen anthropologischen Prinzipien Folgerungen für das ethische Grundverständnis im Coaching und konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis gegeben werden und die ethischen Leitlinien der DGSv (2003).

Die Einhaltung der ethischen Prinzipien im konkreten Verhalten sorgt für Verbindlichkeit und Verlässlichkeit nach innen und außen, verläuft aber nicht immer konfliktfrei. Zur Konfliktlösung eignen sich die oben beschriebenen Reflexionsräume, womit auch aus einer ethischen Perspektive deren Wichtigkeit betont wird.

Methodenkompetenz als Schlüssel zum professionellen Coaching

Methodenkompetenz ist zwar kein hinreichendes, wohl aber ein notwendiges Kriterium für professionelles Handeln eines Coaches. Der Coach sollte über eine ausreichende Anzahl von Methoden verfügen, ihre Wirkungsweise ungefähr abschätzen können und die Methoden kontext- und klientenspezifisch einsetzen können. Auf diesen Ebenen sollten sich Coaches kontinuierlich weiterentwickeln, indem sie nach ihrer ersten Coachingausbildung weitere methodische Weiterbildungsangebote nutzen. Da jeder Klient anders ist und Klienten mit höchst unterschiedlichen Problemlagen ins Coaching kommen, sind Methodenvielfalt und die Fähigkeit, die Methoden spezifisch modifizieren zu können, wichtige Voraussetzungen für professionelles Handeln.

 

Tipps:

Tipp 1: Sorgfältige Auswahl der Coachingausbildung(en)

Die grundlegende und auch weiterführende Coachingausbildungen sollten anhand der oben aufgeführten Kriterien ausgewählt werden

Tipp 2: Supervision der Coachingprozesse

Die Reflexion eigener Coachingprozesse mit einem Supervisor ist ein zentrales Kriterium der Qualitätssicherung und Professionalität. Professionelle Supervisoren finden sich im Verzeichnis der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv).

Tipp 3: Kollegiale Beratung und Arbeit in kollegialen Netzwerken

Hilfreiche Reflexionsarbeit kann auch mit Kollegen in Intervisionsgruppen erfolgen. Empfehlenswert ist dieses Format als Ergänzung zur Supervision.

Tipp 4: Kontinuierliche Selbstreflexion

Für die Bearbeitung eigener Themen ist die Teilnahme an selbsterfahrungsorientierten Seminaren sinnvoll. Der zeitliche Abstand ist hier in der Regel größer als bei Supervisionen und Intervisionen.

Tipp 5: Methodische Weiterbildung

Zur Aufrechterhaltung der methodischen Kompetenz und Flexibilität im Umgang mit unterschiedlichen Methoden ist der regelmäßige Besuch von methodischen Weiterbildungen sinnvoll.

 

AUTOR: Prof. Dr. Andreas Bergknapp. Erschienen in: Ryba, A. et. al (2014): Professionell coachen. Weinheim: Beltz

Literatur:

Birgmeier, B.: Coaching als Methode und/oder Profession? In: A. Schreyögg & Ch. J. Schmidt- Lellek (Hrsg.), Konzepte des Coaching. Wiesbaden: VS Verlag, S. 233-245, 2007,

Böhning, U.: Coaching: Der Siegeszug eines Personalentwicklungs-Instruments – Eine 15-Jahres-Bilanz. In: Ch. Rauen (Hrsg.), Handbuch Coaching. Hogrefe, Göttingen, S. 21-54, 2005

DBVC (Hrsg.): Leitlinien und Empfehlungen für die Entwicklung von Coaching als Profession. Osnabrück: Steinbacher Druck, 4., erweiterte Auflage, 2012

DGSv (Hrsg.): Ethische Leitlinien. Köln: Zimmermann Medien & Druck, 2003

Fritsch, M.: Professionalisierung im Coaching. Beiträge der Coachingverbände zur Professionsbildung und Professionalisierung in Deutschland. Münster: MV-Wissenschaft

Gildemeister, R.: Aspekte der Professionalisierungsdebatte. Neue Praxis 22, 207-219, 1992

Kühl, S.: Die Supervision auf dem Weg zur Profession? Professionalisierung im Spannungsfeld zwischen Expansionsbestrebungen und Selbstbescheidung. OSC 13, 1, 5-18, 2006

Lippmann, E.: Intervision. Kollegiales Coaching professionell gestalten. Heidelberg: Springer-Verlag, 2004 Middendorf, J. & Dehner,U.: Zehn Jahre: Coaching-Umfrage Deutschland. Coaching Magazin 2, 6-8, 2012 Pfadenhauer, M.: Professionalität. Eine wissenssoziologische Rekonstruktion institutionalisierter Kompetenzdarstellungskompetenz. Opladen: Leske + Budrich 2003

Pühl, H.: Team-Supervision. Von der Subversion zur Institutionsanalyse. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1998

Rauen, Ch. & Steinhübel, A.: Coaching-Weiterbildungen. In: Ch. Rauen (Hrsg.), Handbuch Coaching. Hogrefe, Göttingen, S. 289-310, 2005

Schmidt-Lellek, Ch. J.: Coaching als Profession und die Professionalität des Coaches. In: A. Schreyögg & Ch. J. Schmidt- Lellek (Hrsg.), Konzepte des Coaching. Wiesbaden: VS Verlag, S.221-232, 2007

Siller, G.: Professionalisierung durch Supervision. Perspektiven im Wandlungsprozess sozialer Organisationen. Wiesbaden: VS Verlag 2008

Stephan, M., Gross, P.-P. & Hildebrandt, N.: Management von Coaching. Organisation und Marketing innovativer Personalentwicklungsdienstleistungen. Stuttgart: Kohlhammer 2010

Tietze, K.-O.: Kollegiale Beratung. Problemlösungen gemeinsam entwickeln. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2003